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1904 eröffnete Robert Richter, der Urgroßvater der heutigen Geschäftsführer Steffen und Uwe Paul, als Kutschwagenbaumeister eine Wagenbau-Werkstatt. Die Goldenen Zwanziger brachten wirtschaftlichen Aufschwung, der 1927 jedoch jäh gebremst wurde, als ein Brand die Wagenbaufirma fast vollständig vernichtete.
Unter schwierigsten Bedingungen wagte der Schwiegersohn von Robert Richter, Artur Paul, einen Neuanfang. Neben den neuen Karosserien für motorisierte Kraftfahrzeuge wurden in Rezessionszeiten auch Schneeschuhe und Schlitten aus Eschenholz gefertigt. Auch der erneute Anfang nach dem 2. Weltkrieg glückte. Die nächste Generation konnte dann zu Beginn der 70er Jahre einen Werksvertrag mit dem Sachsenring Automobilwerk Zwickau abschließen. DKW, F8, P70 und natürlich der Trabbi wurden an Karosserie und Motor instandgesetzt und neu lackiert.
Das Jahr 1989 stellte die Firma Paul vor völlig neue Aufgaben. Binnen kürzester Zeit galt es, sich den neuen Bedingungen anzupassen und ein modernes, zeitgemäßes Know-how zu erwerben. Die schnelle Entscheidung des traditionsreichen Familienunternehmens für einen Vertrag mit der Marke Opel hat sich bis heute ausgezahlt.
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